Vernissage am Samstag, den 23. April 2005 ab 20 Uhr

Michael Kaufmann: Portraits
Acryl hinter Glas

“ Die Künstler besuchen mich schon lange Zeit, nun hat mein Atelier auch ihre Ateliers eingeladen.“ So erläutert Michael Kaufmann die Idee der ausgestellten Arbeiten. Besuchern des Atelier Unsichtbar ist Kaufmann als Gastgeber wohlbekannt, er ist sein Gründer und bis heute an der Leitung des Projekts beteiligt.

Die stetige Entwicklung der letzten Jahre und insbesondere die Umwandlung der gegenüber liegenden Wagenhalle in ein Künstlerquartier haben allerdings gerade das „Atelier“ Kaufmanns im gesamten kulturellen Geschehen ziemlich an den Rand gedrängt. „Die Unsichtbar“ ist zu einem Ort geworden, an dem Kunst und Musik den Menschen begegnen, die sie machen und genießen.

Diese Entwicklung reflektiert der Künstler in den Hinterglasarbeiten, die er ab Samstag, den 23. April präsentiert. Wir sehen Doppelportraits von Künstlern und ihren Ateliers. Die Portraitierten kennt Kaufmann durch gemeinsame Aktivitäten im Atelier Unsichtbar, als Nachbarn im inneren Nordbahnhof oder schlicht als Freunde der Örtlichkeit. Die Ateliers und Kreativräume der Abgebildeten sind in einer zweiten Bildebene präsent, kommunizieren mit dem Abbild ihres Inhabers ebenso wie mit den Räumen des sie beherbergenden Ateliers.

Die Arbeiten sind in einem speziell entwickelten Verfahren mittels einer verlorenen Folienschablone auf die Rückseite von Glasplatten gesprüht. „Wie Grafitti,“ sagt Kaufmann, „nur, dass die Farbe am Glas klebt und nicht an der Wand.“

Ausstellungsdauer: 23.04. - 21.05.2005

Öffnungszeiten: Mi + Fr 17-20 Uhr